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Fettleber (Hepatische Lipidose ) bei Katzen


Warum eine Katze nicht hungern darf


Während ein Hund gut auch mal einen Tag oder sogar mehrere Tage unbeschadet ohne Futter auskommen kann, wird das Fehlen von Nahrung bei einer Katze bereits nach ein paar wenigen Tagen äußerst gefährlich.  

So geht durch die fehlende Eiweißzufuhr das normale Gleichgewicht im Fettstoffwechsel der Leber verloren, indem die eingelagerten Fette nicht mehr ausgeschieden werden können. Diese Erkrankung nennt sich daher Fettleber (hepatische Lipidose) und trifft am ehesten übergewichtige weibliche Katzen. Aber auch normal gewichtige Katzen, die aus irgendeinem Grund die Nahrungsaufnahme eingestellt haben, können davon betroffen sein. In einer solchen Situation entsteht meistens sofort ein Teufelskreis, da die beginnende Leberverfettung zu weiterer Appetitlosigkeit führt, was wiederum eine Verschlimmerung der Lebererkrankung bewirkt.

Das Risiko einer Fettleber ist besonders gross, wenn eine Katze bereits an Übergewicht leidet und dann zu wenig Nahrung bekommt, z.B. wenn sie von ihrem Besitzer unwissentlich auf Null-Diät gesetzt wird oder aus anderen Gründen kein Futter bekommt.

Die Fettleber entsteht also, wenn der Organismus einer Katze aufgrund Nahrungsmangel Fettreserven aus dem eigenen Körper mobilisiert. Dadurch gerät ihr Fettstoffwechsel bereits nach kurzer Zeit aus dem Gleichgewicht, da der Katze Enzyme fehlen, um das aktivierte Fett umzuwandeln. Stattdessen lagern sich diese Fette nun in die Leberzellen ein und zerstören diese Stück für Stück.


Einige weitere wichtige Besonderheiten im Stoffwechsel der Katze

Katzen haben sich auf Proteine spezialisiert. Die Synthese von Glukose erfolgt bei der Katze massgeblich aus Proteinen, was die Katze vom Hund unterscheidet. Wird die Katze mit Kohlehydraten gefüttert, scheidet sie den Grossteil unverdaut und ungenutzt wieder aus und es ist für die Gesundheit der Nieren sehr belastend. Da die Katze Ihren Blutzuckerspiegel über Proteine aufrecht erhält, ist ihr Proteinbedarf entsprechend hoch. Sie kann sich also nicht an eine Proteinarme Nahrung anpassen, denn sie nutzt Protein, ob es zur Verfügung steht oder nicht. Wenn sie dieses aus Körperrreserven abbaut, kommt sie sehr schnell in eine Mangelsituation.

Katzen wandeln Kohlehydrate nicht in Glukose um, nutzen diese nicht als Energie, sondern lagern einen Teil als Fett ein.

Der Magen einer Katze ist sehr klein und nur mässig dehnbar, er dient somit nicht als Nahrungsspeicher, womit eine Fütterung für eine Katze von nur 2 Malzeiten am Tag absolut nicht in Frage kommt. Die Katze ist ein Häppchenfresser, macht aber schon mal längere Pausen zwischen den Malzeiten. 

Der Darm eines Karnivoren (Katze) ist im Vergleich eines Pflanzenfressers sehr kurz. Die Darmlänge von Lebewesen wird im Verhältnis zu Ihrer Körperlänge angegeben. Bei Fleischfressern wie bei der Katze beträgt die Darmlänge im Verhältnis zur Körperlänge lediglich 3:1. Bei einem Allesfresser wie uns Menschen 6:1 und bei einem reinen Pflanzenfresser wie einer Kuh oder einem Schaf 24:1. Pflanzliche Bestandteile benötigen einen sehr langen Verdauungsprozess, sodass die Katze kaum bis gar keine Nährstoffe aus pflanzlichen Nahrungsbestandteilen ziehen kann.

Fette sind für Karnivoren äusserst wichtig. Zum einen dient es als Energielieferant, ist ein Geschmacksträger und liefert der Katze doppelt soviel Energie wie Proteine. In der Regel hört eine Katze das Fressen auf, wenn sie ihren Fettspeicher gefüllt hat.

Ernähren Sie daher Ihre Katze bitte artgerecht, natürlich und mit bioverfügbaren Nahrungsquellen.

Ich empfehle für die Ernährung von Carnivoren (Katze) BARF (biologisch-artgerechte-Rohfütterung) 
oder BARF in der Dose, also die Fleischmenus von naVita Naturkost

Für individuelle Beratung dürfen Sie mich jederzeit gerne kontaktieren.